HISTORIE
Urkundlich wird das relativ große Anwesen erstmals im Jahr 1695 erwähnt. Es ist aber wesentlich älter:
Bereits im 13. Jahrhundert befand sich hier das „Feste Haus“ eines Ritters Konrad Zink.
Später werden eine Hammerschmiede, zusätzlich eine Mehlmühle mit Bäckerei, sowie eine kleine Brauerei betrieben und urkundlich belegt.
Ab 1865 wurden Mehlmühle und Hammerschmiede von 3 Wasserrädern angetrieben, wovon ein Rad einen Durchmesser von 9 m und eine Breite von 2 m hatte.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ging der Geschäftsgang wegen der einsetzenden Industrialisierung zurück. Auch der Betrieb einer Perlmuttdreherei zur Knopferzeugung konnte die Schließung des Mühlenbetriebes im Jahr 1916 nicht mehr aufhalten. Später zogen eine Kfz-Werkstätte, ein Tischlereibetrieb und eine Schneiderei ein.
Nach 1945 wurden die Gebäude für eine Maschinenweberei umgestaltet.
Als dieser Betrieb um 1980 zusperrte, wurde die Anlage von einer Wiener Juristenfamilie erworben, die damit verhindern wollte, dass auf dem Areal eine Rindermast entsteht. Damals wurde die Schmiede durch 15 Jahre Sitz und Veranstaltungsort des weithin bekannten „Weinviertler Kultursommers“ (siehe auch www.weinviertler-kultursommer.at) In der heutigen „Großen Weberei“ fanden Malkurse und Vorträge statt, die „Alte Schmiede“ wurde für exquisite kulturelle Veranstaltungen genutzt.
Auch in den Folgejahren war die alte Hammerschmiede immer wieder ein Ort prominenter Kulturveranstaltungen und Konzerte.
Nach einer umfassenden Adaptierung der „Schmiede am Ravelsbach“ im Jahr 2017/18 wurde diese im Mai 2018 mit einer fulminanten Hochzeitsfeier neu eröffnet und von der Tochter der Familie weiterbetrieben. Seitdem wurde der Garten neu gestaltet und laufend weiter bepflanzt. Im Frühjahr 2020 wurde der bislang noch nicht genutzte gartenseitige Trakt der Schmiede am Ravelsbach komplett entkernt und in einen vierten Festsaal mit wunderschönem Blick in den Garten umgebaut, die „Agaperie“. Weiters wurde auch der Einfahrtsbereich mit einem Rosengarten, einem Pavillon und einer weißen Mauer neu gestaltet.
Bereits nach der ersten Saison hat es die „Schmiede am Ravelsbach“ auf Anhieb ins Finale des „Austrian Wedding Award“ 2019 geschafft. Auch 2020 war sie wieder unter den Finalisten des „Austrian Wedding Award 2020“ und erlangte im Jänner 2020 den 1. Platz/Austrian Wedding Award 2020 in der Kategorie „Beste Location für Trauungen“! Auch 2021 hat die „Schmiede am Ravelsbach“ zum dritten Mal in Folge das Finale des Austrian Wedding Award erreicht.Im Winter 2021/22 wurden im Garten mit einen gärtnerisch gestalteten Hochzeitspavillon sowie romantischen mit Rosen und Kletterpflanzen bepflanzten Pergolen („Belvedere“) mit Rundumblick über den ganzen Garten neue Highlights geschaffen und auch in den Jahren danach laufend weiterentwickelt. 2023 wurde sie mit dem „WOW location Award“ für Niederösterreich ausgezeichnet. Aus gesundheitlichen Gründen wurde die Schmiede im September 2024 vorübergehend in einen wohlbehüteten „Dornröschenschlaf“ versetzt.
Im Oktober 2026 fand die „Schmiede am Ravelsbach“ in Frau Nadine Nicham, die die bisherigen Eigentümer bzw. Betreiberin bereits aus langjähriger Zusammenarbeit kannten und sehr schätzen eine neue Eigentümerin. Sie ist mit dem Betrieb bereits bestens vertraut.
„Die Schmiede soll auch in Zukunft ein Ort für unvergessliche Momente, herzliche Begegnungen und besondere Feiern bleiben. Mit viel Leidenschaft und neuen Ideen freuen wir uns darauf, die Geschichte dieses einzigartigen Hauses weiterzuführen und gemeinsam mit unseren Gästen neue Erinnerungen zu schaffen„.
Familie Nicham
